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Ganz großer Slam
Link: http://www.poetryslam-mainz.de/?p=139
Der erste Mainzer Poetryslam 2010 ist vorbei. Und es war sagenhaft! Ganz hohes Niveau. Alle Poeten des Abends stehen für einen gelungenen Slam-Abend.
Meine persönlichen Favoriten:
Elena Lorscheid. In der Vorrunde einen super Text, wie sie sich darüber freut, dass ihr Freund ihr ein Gedicht geschrieben hat. Leider im Finale mit einer Story die wir so ähnlich gerade erst von Marvin Ruppert gehört haben - was in einem vorgeht, während man eigentlich jemand anderem zuhören soll(te).
Dominique Ronshausen hat bei mir mit "Darf's ein bisschen mehr sein?" einen Punkt getroffen, der mich schon bei früheren Slams beschäftigt hat. Dass die Tiefe fehle, dass es um Leichtigkeit und Belangloses auf Slams ginge.
Quasi eine Steilvorlage für Theresa Hahl, wenn es ihr darum gegangen wäre. In der Vorrunde nahm sie uns mit zu ihrer Sichtweise der Dinge, ich fühlte mich wie mitgetragen 5 Minuten lang jemand Anderes zu sein. Verdient erhielt sie die erste 10-Punkte-Wertung, die nicht gestrichen worden ist. Klarer Abendsieger wurde sie mit einer Erzählung darüber, wie groß alles war wie sie klein war, und wie klein alles wurde, als sie groß geworden ist. Und was dabei auf der Strecke blieb.
Nicht zu vergessen Stefan Dörsing, der uns erklärt hat, dass jeder für sich selbst ein Freak ist. Ein super Aufmacher, ein klasse Text, nur leider direkt nach Theresa und thematisch und emotional völlig in eine andere Richtung gelaufen. Er hat das Publikum dennoch mitgenommen, sie blieben aber mit ihrer Symphatie (um einen Punkt) näher an Theresa.
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